Das Hamburger Anwaltsgericht

Der Verfasser dieser Sites untersteht als Rechtsanwalt nicht nur der Strafgerichtsbarkeit, sondern muss sich für etwaiges Fehlverhalten zusätzlich vor dem sog. Anwaltsgericht (§§ 116 ff. BRAO) verantworten.

Die Summe möglicher Sanktionen reicht von der Ermahnung bis zum Berufsverbot.

Berufen zur Anklageerhebung vor dem Anwaltsgericht ist die Generalstaatsanwaltschaft am Ort der Zulassung des Rechtsanwaltes, in meinem Fall die Generalstaatsanwaltschaft in Hamburg. Diese wendet sich an das örtliche Anwaltsgericht, hier ebenfalls Hamburg.

Pikant wird das Ganze durch die Zusammensetzung des Anwaltsgerichtes: Vorsitzender ist vorliegend Rechtsanwalt Johann Schwenn, der schon auf der Startseite zu Wort kommende Kachelmann-Verteidiger.

Zur Erinnerung, geäußert von Herrn Schwenn über das auch hier involvierte LG Mannheim:

So redet ein Gericht, das seine Pflicht nicht getan hat", „Das Gericht hätte Kachelmann verurteilt, wenn ihnen nicht die Fakten und die Öffentlichkeit in den Weg gekommen wären" und:

"Was wir dann hinterher gehört haben, war von einer Erbärmlichkeit, die ihresgleichen sucht in einem Gerichtssaal."

Die Generalstaatsanwaltschaft in Hamburg macht sich gemein mit ihren Kollegen in Karlsruhe und erstellt unter Datum vom 19.07.2012 – unter Verwendung der gleichen Lügen – eine Anschuldigungsschrift.

Eine Pflicht zur Wahrheit besteht für die Staatsanwaltschaft offenbar nicht, jedenfalls wiederholt die Generalstaatsanwaltschaft in Person des leitenden Oberstaatsanwaltes Bunners die inhaltlich falschen Anschuldigungen.

Ganz offen belügt (oder fehlinformiert) Bunners das Anwaltsgericht mit der Stellungnahme vom 25.04.2013 als er vorträgt, ich hätte im ursprünglichen Zivilprozess jegliche vertragliche Regelung (Wartungsvertrag) bestritten. (Wahr ist, dass ich eine über die Jahre 2003 hinaus gehende Regelung bestritten hatte).

Das anwaltsgerichtliche Verfahren kann aber auch der sog. „Selbstreinigung“ vom Verdacht einer Pflichtwidrigen Handlung dienen, § 123 BRAO. Vorliegend versuche ich das bereits seit April 2012, jedoch sah sich das Anwaltsgericht bis heute leider nicht in der Lage darüber zu befinden, ob es überhaupt ein Verfahren gegen mich führen möchte.

Zur Erinnerung: es geht um eine Angelegenheit aus dem Jahr 2006, zurückgehend auf Ereignisse der Jahre 1999-2001.